„Alte Musik“ in St. Jakobus, Jüchen
opia ist ein deutsch-österreichisches Ensemble für Alte Musik. Der Fokus des Ensembles liegt auf der lebendigen Interpretation, Rekomposition und Improvisation der Musik des Spätmittelalters, der Renaissance und des Frühbarocks. opia vereint 6 Musikerinnen und Musiker. In verschiedenen Konstellationen begeben sie sich auf die Suche nach klanglicher Vielfalt und Intensität, rhythmischer Finesse und experimenteller Spielfreude.
Bei Wettbewerben in Italien und Israel wurde opia mit Preisen ausgezeichnet,
es folgten Konzerte bei namhaften Festivals, wie u.a. dem Festival Grafenegg, den Festspielen Alter Musik Innsbruck und dem Shakespeare Festival im Globe Theater Neuss.
Mit dem Programm Ξ xi sind drei der sechs Musikerinnen und Musiker am Freitag, den 21. Februar um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus in Jüchen zu hören. Sie begeben sich in die spannungsvoll-experimentelle Klangwelt und improvisatorische Musikpraxis des 14. Jahrhunderts. Weltliche und geistliche Musik voller kompositorischer und klanglicher Dichte, rationaler Strukturen und expressiver Melodik. In der französischen Ars nova entwickelten sich neben der Notationspraxis auch die Polyphonie sowie kunstvolle Liedformen wie Ballade, Rondeau und Virelai – allesamt komplexe und ausdrucksvolle Kompositionen. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich um die Zeit in Italien, wo beliebte weltliche Gattungen mit stilisierten Thematiken verbunden werden. Klangmalerischer Ausdruck rasanter Jagdszenen, kunstvoller Poesie, ruhiger Schäferidyllen und natürlich: die Liebe darf auch nicht fehlen.
Es erklingen Werke von Landini, da Bologna, da Firenze u.a.
Die Ausführenden sind Eva Leonie Fegers (Blockflöte & Gesang),
Alina Loewenich, (Blockflöte) und Fabio Kapelle (Perkussion).
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Weitere Informationen zum Ensemble unter www.opiamusic.com